Barrierefreie Websites werden ab 2025 zur Pflicht

von | 10.04.2024 | Webdesign

Das musst du über die neuen Webstandards ab 2025 wissen

Barrierefreie Websites werden ab Mitte Mai 2025 zur Pflicht. Du wirst davon auch betroffen sein, denn ab dem 28. Juni 2025 tritt das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) in Kraft. Das bringt einige Änderungen mit sich, die uns fast alle betreffen! Es geht darum, dass Websites und Apps für jeden zugänglich sein müssen – ganz egal, welche Einschränkungen jemand haben könnte. Warum das wichtig ist und was genau das für dich und deine Website bedeutet, klären wir hier.

Warum Barrierefreiheit?

Stell dir vor, du möchtest online einkaufen, Recherche betreiben oder einfach nur mit deinen Freunden chatten, aber die Website oder App spielt nicht mit. Für Menschen mit Einschränkungen ist das leider oft Realität. Barrierefreiheit im Netz heißt, dass wir diese Barrieren abbauen. Es geht nicht nur darum, gesetzlichen Anforderungen zu genügen, sondern das Internet zu einem Ort zu machen, der wirklich für alle da ist.

Barrierefreie Websites werden gesetzlich zur Pflicht. Hier ein Mann im Rollstuhl, der vor einer Treppe steht.
Personen mit Einschränkungen stehen auch im Web vor großen Hürden. Dass wird sich ändern!

Vorteile einer barrierefreien Website

Abgesehen von der gesetzlichen Verpflichtung bietet die Gestaltung einer barrierefreien Website zahlreiche Vorteile, z. B.:

  • Verbesserte Nutzererfahrung für alle Besucher
  • Erhöhte Reichweite
  • Breitere Zielgruppe
  • Bessere SEO
  • Größere Sichtbarkeit
  • Verbesserte Usability
  • Positives Image

Wir gestalten deine barrierefreie Website

Bei Kopf & Hand sind wir schon lange auf den barrierefreien Zug aufgesprungen. Wir wissen, dass Barrierefreiheit im Web bald nicht nur eine gesetzliche Pflicht ist, sondern auch jede Menge Vorteile bringt. Wir stehen dir zur Seite, um deine Website fit für die Zukunft zu machen. Wir analysieren, beraten und setzen um – so ist deine barrierefreie Website frei von Hürden.

Das Gesetz in Kürze

Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) setzt die europäische Richtlinie des European Accessibility Act (EAA) in deutsches Recht um. Ziel ist es, ab Mitte 2025 alle neuen digitalen Produkte und Dienstleistungen barrierefrei zu gestalten. Orientiert wird sich dabei an den WCAG 2.2, den internationalen Richtlinien für barrierefreie Webinhalte.

Für wen gilt das Gesetz für barrierefreie Websites?

Kurz gesagt: für fast alle! Betroffen sind besonders B2C-Anbieter, unter anderem Online-Shops, Banken, Dienstleister und viele mehr. Aber keine Panik, es gibt genug Zeit für die Umstellung. Ab Mitte Mai 2025 sollte deine barrierefreie Website jedoch online sein.

Was muss deine barrierefreie Website können?

Um den Anforderungen gerecht zu werden, gibt es einige Punkte, die du beachten solltest:

  • Textalternativen für Nicht-Text-Inhalte: Damit Screenreader Nutzern die Inhalte vorlesen können. Das erfordert unter anderem sauberen, standardkonformen HTML-Code.
  • Farbkontraste: Inhalte sollten sich von dem Hintergrund deutlich abheben, sodass die Lesbarkeit für alle sichergestellt ist.
  • Untertitel für Videos: Wichtig, damit auch Gehörlose die Inhalte verstehen können.
  • Leichte Bedienbarkeit der Navigation: Die Navigation muss auch über die Tastatur ohne Maus möglich sein. Mechanismen zur Erleichterung der Navigation sind sinnvoll, wie z.B. eine Sprungnavigation, die es Nutzern erlaubt, direkt zum Hauptinhalt zu springen.
  • Verständliche Sprache: Komplizierte Texte aussortieren oder erklären.
  • Echtes (!) Responsive Design: Deine Website sollte auf verschiedenen Geräten und bei unterschiedlichen Bildschirmgrößen gut nutzbar sein. Das ist nicht nur wichtig für die Barrierefreiheit, sondern sollte zu den Grundanforderungen deiner Website gehören.
  • Zeitbasierte Medien: Für alle Medien, die zeitbasiert sind (z.B. Videos), müssen Alternativen geboten werden.
  • Barrierefreie Formulare: Formulare auf deiner Website müssen so gestaltet sein, dass sie von jedem ausgefüllt werden können. Dazu gehören klare Beschriftungen und Fehlermeldungen, die leicht zu verstehen sind.

Diese Punkte sind nur die Spitze des Eisbergs.

Kann ich meine Website selbst auf Barrierefreiheit testen?

Eine gründliche Prüfung deiner Webseite auf Barrierefreiheit umfasst automatische, halbautomatische und manuelle Testverfahren. Automatische Tools können bestimmte Barrierefreiheitskriterien überprüfen, aber eine umfassende Bewertung erfordert menschliche Expertise. Es ist wichtig, sich mit den Prinzipien der Barrierefreiheit und den zugehörigen Technologien vertraut zu machen, um eine Webseite effektiv zu testen und zu verbessern.

Kann ich meine Website selbst barrierefrei anpassen?

Sehr wahrscheinlich nicht! Damit du eine barrierefreie Website erstellen kannst, ist ein tiefgehendes Verständnis für die Prinzipien der Barrierefreiheit zu entwickeln. Außerdem sind für eine umfassende Prüfung und Anpassung Kenntnisse in HTML und ein Bewusstsein für die Nutzererfahrung unabdingbar. Wir empfehlen dir deshalb, deine Website von einem Experten optimieren zu lassen. Spoiler: Wir wären so welche.

Barrierefreie Websites werden ab 2025 zu Pflicht: Hier ein blinder Mann am Desktop, der in HTML programmiert
Inhalte im Internet müssen ab 2025 für alle barrierefrei zugänglich sein.

Kontrolliert das jemand?

Die Umsetzung der Barrierefreiheit erfordert eine gründliche Analyse und Anpassung der Webinhalte und -Strukturen. Die Bundesländer werden die Einhaltung der Vorgaben im Rahmen der Marktüberwachung sicherstellen, unterstützt durch die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)​. Der ein oder andere von euch erinnert sich vielleicht an die Abmahnwelle der Google Fonts in 2022. Just sayin!

Wie wir dir helfen können

Bei Kopf & Hand sind wir nicht erst seit heute in der Lage, barrierefreie Websites zu erstellen und anzupassen. Unsere Expertise umfasst nicht nur die technische Umsetzung, sondern auch eine Beratung zur besten strategischen Herangehensweise für dein Unternehmen. Die Umsetzung von Barrierefreiheit ist eine kontinuierliche Aufgabe, die mit dem Verständnis der Bedürfnisse aller Nutzer beginnt. Gemeinsam können wir sicherstellen, dass deine Online-Präsenz nicht nur den gesetzlichen Anforderungen entspricht, sondern auch einen echten Mehrwert für die Nutzer bietet.

Fazit

Die Verpflichtung zu barrierefreien Websites ab 2025 ist ein wichtiger Schritt hin zu einem inklusiveren Internet. Unternehmen sollten diese Gelegenheit nutzen, um ihre Websites nicht nur gesetzeskonform, sondern auch benutzerfreundlicher zu gestalten. Wir bei Kopf & Hand unterstützen dich gerne mit unserem Fachwissen und unserer Erfahrung auf diesem Weg. Durch die Beachtung der gesetzlichen Anforderungen und die Implementierung der genannten Richtlinien können wir sicherstellen, dass deine Website für jeden zugänglich ist. Indem wir Barrierefreiheit in den Vordergrund stellen, schaffen wir ein gerechteres Internet für alle. Ja, am Ende profitieren wir alle von einem barrierefreien Internet: Nutzer mit und ohne Einschränkungen und natürlich du als Website-Betreiber.

Bist du bereit, dein Webangebot fit für die Zukunft zu machen? Dann melde dich bei uns und wir machen das Web gemeinsam ein bisschen besser!

Infos & Hinweise

Quellen: bfsgs-gesetz.de, verdure.de, aktion-mensch.de, inviqa.de, w3.org, Unfallkasse Sachsen-Anhalt

Haftungsausschluss: Bitte beachte, dass die Infos in diesem Beitrag allgemein gehalten sind und nicht als Rechtsberatung dienen. Wir übernehmen keine Haftung für die Vollständigkeit oder Aktualität der Inhalte. Die Nutzung der Infos erfolgt auf eigenes Risiko. Bei spezifischen rechtlichen Fragen empfehlen wir, einen Fachanwalt zu konsultieren.

Hinweis zu KI-generierten Inhalten: Die Fotos wurden unter strategischer Anweisung mit Hilfe von AI generiert und anschließend durch uns angepasst. AI hat beim Schreiben des Beitrags assistiert, der Beitrag wurde von uns überprüft und detailliert überarbeitet.

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Über den Autor

Anne Sophie Büsch

Anne Sophie Büsch

Hello, it's me - Anne, der Kopf der Agentur. Ich bin studierte Betriebswirtin (B. A.) und Wirtschaftspsychologin (M. Sc.) mit Schwerpunkt Marketing. Seit 2015 bin ich in verschiedenen Marketingbereichen in unterschiedlichen Branchen tätig. Meine Berufserfahrung lehrte mich, die Theorie in der Praxis anzuwenden und zielführend einzusetzen.

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