Am 13. September gehen wir wählen!
Am Sonntag, den 13. September 2026, wird in Niedersachsen kommunal gewählt. Im Wangerland steht an diesem Tag auch das Bürgermeisteramt zur Wahl. Thies Fischer tritt dort als Kandidat der CDU an. Für seinen Wahlkampf haben wir die Werbemittel gestaltet, gesetzt und in den Druck gebracht: Wahlplakate, Bauzaunbanner, Flyer, Sticker, digitale Bildschirmwerbung und Vorlagen für Social Media.

Unsere Rolle im Wahlkampf: Gestaltung statt Botschaft
Bevor wir über Formate und Farben sprechen, gehört eine Einordnung an den Anfang. Wahlkampfwerbung ist ein besonderes Feld, weil Gestaltung und politische Aussage sehr leicht miteinander verwechselt werden. Deshalb machen wir transparent, wo unsere Arbeit anfängt und wo sie aufhört.
Was vom Kandidaten kam
- Die inhaltliche Konzeption des gesamten Wahlkampfs
- Der Wahlkampfspruch „Klarer Kurs. Starke Zukunft."
- Sämtliche Fotos, darunter die Porträtaufnahmen und die Motive aus dem Wangerland
- Alle Texte, Positionen und Aussagen auf den Werbemitteln
Was von uns kam
- Design und ein durchgängiges Gestaltungskonzept über alle Formate
- Layout und Satz sämtlicher Werbemittel
- Reinzeichnung und druckfertige Datenaufbereitung
- Druckkoordination bis zur Auslieferung
Wir waren in diesem Projekt Sparringspartner, nicht Kampagnenleitung. Der Kandidat hat entschieden, was er sagen will. Wir haben dafür gesorgt, dass es auf 340 Zentimetern Banner genauso funktioniert wie auf einem Sticker von 40 Millimetern Durchmesser. Diese Arbeitsteilung war von Anfang an klar und hat das Projekt schnell gemacht: kurze Abstimmungen, wenige Schleifen, ein festes Gestaltungsraster, in das neue Inhalte einfach einlaufen konnten.
Das Gestaltungskonzept als gemeinsame Klammer
Am Anfang stand ein schlankes Gestaltungskonzept. Es legte fest, wie Typografie, Bildsprache, Flächen und Farbräume in allen Werbemitteln zusammenspielen. Grundlage war das Corporate Design der CDU mit dem zugehörigen Gestaltungsmanual und der Hausschrift Fira Sans Condensed. Ein vorgegebenes Partei-CD ist ein enger Rahmen: Logo-Freiräume, Farbwerte und Schriftschnitte stehen fest und sind nicht verhandelbar.
Genau darin liegt die gestalterische Aufgabe. Eine Wahlwerbung, die aussieht wie jede andere Wahlwerbung, wird übersehen. Wir haben deshalb innerhalb der Vorgaben einen eigenen Auftritt entwickelt: großzügige Weißräume, ein klarer typografischer Rhythmus für den zweiteiligen Claim und eine konsequente Bildführung, die den Kandidaten in die Landschaft des Wangerlandes stellt statt vor einen neutralen Hintergrund.
Die Werbemittel im Überblick
Wahlkampfwerbung ist Streuwerbung im besten Sinne. Sie muss aus dem fahrenden Auto funktionieren, im Briefkasten, auf dem Marktplatz und auf einem Bildschirm. Für jedes dieser Umfelder gelten andere Regeln. Ein Layout, das als Flyer überzeugt, versagt auf einem Plakat sofort.
Wahlplakate im Format DIN A1
Das Wahlplakat ist das Rückgrat jedes kommunalen Wahlkampfs. Wir haben fünf Motive im Format DIN A1 entwickelt, jeweils mit Beschnittzugabe und für den Außeneinsatz vorbereitet. Die Motive unterscheiden sich in Bildmotiv und Anordnung, teilen sich aber ein gemeinsames Grundraster, sodass sie an einem Laternenmast nebeneinander als Serie erkennbar bleiben.
Fernwirkung entscheidet
Ein Wahlplakat hat ungefähr zwei Sekunden. In dieser Zeit müssen drei Informationen ankommen: wer, wofür und wann. Wir haben den Claim „Klarer Kurs. Starke Zukunft." deshalb als eigenständige typografische Fläche gesetzt, den Namen in maximaler Größe geführt und Wahlart und Wahltermin als feste Fußzeile etabliert. Alles, was darüber hinausging, ist bewusst nicht auf das Plakat gewandert, sondern in den Flyer.

Bauzaunbanner
Für die großen Standorte an Ortseinfahrten und Bauzäunen haben wir vier Bannermotive im Format 340 x 173 Zentimeter gestaltet. Das Querformat verlangt eine völlig andere Bildaufteilung als das hochformatige Plakat. Der Claim wandert neben das Bild statt darunter, und die Schriftgrößen skalieren nicht einfach mit, sondern folgen der tatsächlichen Betrachtungsdistanz von mehreren Dutzend Metern.
Datenaufbereitung für den Großformatdruck
Großformat verzeiht keine Nachlässigkeit bei den Daten. Auflösung, Farbprofil, Beschnitt und Ösenabstand werden vor dem ersten Entwurf geklärt, nicht danach. Wir haben die Banner im offenen Maßstab angelegt und die Bilddaten so aufbereitet, dass sie auf dem gedruckten Meter scharf bleiben. Wer sich für die technischen Hintergründe interessiert: In unserem Beitrag zu Pixel- und Vektorgrafik erklären wir, warum das über Erfolg und Misserfolg einer Druckdatei entscheidet.
Flyer im Format DIN lang, sechsseitig
Der Flyer ist das inhaltliche Gegenstück zum Plakat. Hier steht, wofür der Kandidat tatsächlich antritt. Wir haben einen sechsseitigen Flyer im Format DIN lang gesetzt, gefalzt aus einem Bogen, mit Außen- und Innenseite als eigenständige Leseeinheiten. Der Inhalt kam vollständig vom Kandidaten. Unsere Aufgabe war es, aus einem Fließtext eine Dramaturgie zu machen: Einstieg, Person, Themen, Wahlaufforderung.

Sticker
Der Sticker war für Werbemittel gedacht: Kleine Senf- und Marmeladengläser. Sticker landen jedoch auch auf Jacken, Autoscheiben und Getränkekisten, sie werden verschenkt und nicht immer verteilt. Auf 40 Millimetern Durchmesser ist kein Platz für Kompromisse: Der Kreis zwingt zu radikaler Reduktion. Wir haben den Namen als Rundschrift auf die Kontur gelegt und die Fläche in der Mitte für die kurze Aussage „Ich wähle Zukunft!" und den Wahltermin freigehalten.

Digitale Bildschirmwerbung
Wahlwerbung endet heute nicht am Papier. Für die digitalen Werbetafeln im Ort haben wir ein quadratisches Motiv im Format 512 x 512 Pixel entwickelt. Der Bildschirm hat eigene Gesetze: Er leuchtet, er steht oft in einer Rotation mit fremden Anzeigen, und der Betrachter hat noch weniger Zeit als am Plakat.
Vom Plakat auf den Screen
Wir haben das Plakatmotiv nicht einfach beschnitten. Das Quadrat bekam eine eigene Hierarchie mit größerem Claim, kompakterer Fußzeile und kräftigeren Kontrasten, damit das Motiv auch bei Tageslicht und aus schrägem Winkel lesbar bleibt. Farben, die im Druck sauber stehen, wirken auf einem hinterleuchteten Display schnell zu blass. Das gleichen wir vor der Auslieferung ab.

Vorlagen für Social Media
Damit der Thies Fischer seinen Wahlkampf selbst weiterführen konnte, haben wir zusätzlich ein Set an Social-Media-Vorlagen gebaut. Vorsichtig an das Partei-Corporate Design angepasst und so aufgebaut, dass Bild und Text ohne Designkenntnisse ausgetauscht werden können. Das ist der eigentliche Zweck einer Vorlage: Sie muss ohne uns funktionieren.

Druckkoordination: der unsichtbare Teil der Arbeit
Zwischen der fertigen Gestaltung und dem Werbemittel am Laternenmast liegt der Teil, den niemand sieht und der trotzdem über das Ergebnis entscheidet. Wir haben für dieses Projekt die Druckkoordination übernommen: Auswahl der passenden Produktionsart je Werbemittel, Abstimmung der technischen Vorgaben, Aufbereitung und Übergabe der Druckdaten, Prüfung der Freigaben und Nachverfolgung der Liefertermine.
Was Wahlkampfwerbung von anderer Werbung unterscheidet
Für Wahlwerbung gelten Regeln, die es sonst nicht gibt. Auf jedem Werbemittel muss erkennbar sein, wer verantwortlich zeichnet. Kommunale Vorgaben regeln, wo und ab wann plakatiert werden darf und wann alles wieder abgebaut sein muss. Und es gibt einen harten Stichtag, der sich nicht verschieben lässt. Wer das erst beim Reinzeichnen bedenkt, gestaltet zweimal.
Print, das draußen bestehen muss
Wahlkampf ist ein Extremfall von Printdesign. Alles muss punktgenau fertig sein, alles muss aus der Entfernung funktionieren, und es gibt keine zweite Auflage. Was wir daraus mitnehmen, gilt für jedes Projekt mit festem Termin und großer Fläche.
Mehr Printdesign von uns findest du bei den Printprodukten für die Sauna-Events im nautimo, beim Ausbildungsflyer für die Sparkasse Wilhelmshaven, in der Reisebroschüre für die Villa Kunterbunt und in der Kampagne zu 150 Jahren Sparkasse Wilhelmshaven. Einen Überblick über alle Projekte gibt unsere Referenzübersicht.
Du planst selbst eine Kampagne mit Plakaten, Bannern oder Flyern, im Wahlkampf oder ganz woanders? Dann schreib uns.
Diese Referenz wurde in Zusammenarbeit mit einem LLM erstellt.
⚠️ Wir gehören keiner Partei an!
Ein Hinweis, der uns wichtig ist: Kopf & Hand ist parteipolitisch nicht gebunden. Wir sind Mitglied in keiner Partei, wir vertreten in unserer Arbeit keine parteipolitische Linie und dieser Beitrag ist keine Wahlempfehlung. Wir haben für Thies Fischer als Auftraggeber gestaltet, gesetzt und den Druck koordiniert. Die politischen Inhalte, Positionen und Aussagen sind seine, nicht unsere.
Diese Trennung halten wir für die Voraussetzung dafür, überhaupt für politische Auftraggeber arbeiten zu können. Gestaltung ist ein Handwerk. Wer es beherrscht, kann es für unterschiedliche Auftraggeber ausüben, solange die Aussage klar zugeordnet bleibt und niemand über die Absenderschaft im Unklaren gelassen wird. Niemals aber würden wir für eine undemokratische oder gar rechtsextreme Partei arbeiten.
Gehe wählen
Am 13. September 2026 werden in ganz Niedersachsen die Kommunalparlamente gewählt, im Wangerland zusätzlich das Bürgermeisteramt. Kommunalwahlen entscheiden über das, was direkt vor der Haustür passiert: Kindergärten, Straßen, Feuerwehr, Baugebiete, Tourismus. Trotzdem ist die Wahlbeteiligung hier traditionell niedriger als bei Bundestagswahlen.
Deshalb dieser Aufruf, ganz unabhängig von diesem Projekt und ohne jede Empfehlung für eine Kandidatur oder Partei: Gehe wählen!








































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