Der beste Dark Mode 2024: Zahlen & Trends

von | 29.01.2024 | Webdesign

Der Dunkelmodus im Webdesign – Mein Update für dich

Heute beleuchten wir erneut das Thema Dark Mode im Webdesign. Seit unserem letzten Beitrag hat sich vieles getan, und der Dark Mode hat sich weiter bei den Nutzern etabliert. Doch es geht um mehr als nur um eine stilistische Wahl – es geht um Nutzerfreundlichkeit, Energieeffizienz und ein bestmögliches responsives Design, das sich an die Bedürfnisse der Nutzer anpassen lässt.

Dark Mode: Mehr als nur ein Trend

Webdesign, Suchmaschinenoptimierung, digitale Kommunikationsmaßnahmen – die Welt im Web ist ständig im Wandel. Wer hier nicht stetig am Ball bleibt, überprüft, optimiert, erneuert, wird abgehängt und das schnell! Neben SEO, Design-Trends und Nutzererlebnis ist auch der der Dark Mode ist ein klares Beispiel dafür. Ich zeige dir, wie sich die Präferenzen der Nutzer beim entwickeln.

Statistiken zum Dunkelmodus

Laut aktuellen Statistiken bevorzugen über 70 % der Softwareentwickler integrierte Entwicklungsumgebungen (IDEs) mit Dark Theme. Dies zeigt eine klare Tendenz zur dunkleren Gestaltung in der professionellen Anwendungsentwicklung. In der E-Mail-Marketing-Branche ist der Dark Mode ebenfalls auf dem Vormarsch, mit einer Nutzung von fast 10 % im Jahr 2023. Diese Zahlen verdeutlichen, dass der dunkle Modus weit über eine ästhetische Präferenz hinausgeht – er wird immer mehr zu einer Standardanforderung in der digitalen Kommunikation​​​​ und im digitalen Design.

Der positive Trend spiegelt sich ebenfalls in der generellen Nutzerpräferenz wider. Im Jahr 2023 nutzen rund 43 % der Anwender aktiv den Dark Mode auf ihren Geräten (Desktop & mobile Endgeräte), wobei die Nutzung auf mobilen Plattformen wie iPhones und Android-Geräten besonders hoch ist. Diese Tendenz zeigt, dass eine signifikante Anzahl von Nutzern ein dunkles Design bevorzugt, was besonders bei der Nutzung von Geräten in dunkleren Umgebungen oder während der Nachtstunden relevant wird​​.

In unserem ersten Beitrag zum Thema Dunkelmodus hatten wir bereits einen Smartphone-Nutzeranteil von über 90 % in den Raum geworfen. Diese Studienlage aus 2020 ist bisher immer noch die aktuelle: 91,8 % bis 95 % bevorzugen den Dark Mode auf ihren mobilen Endgeräten. Für Unternehmen und uns als Webdesigner ist es damit unerlässlich, diese Präferenzen zu berücksichtigen und Websites zu entwickeln, die sowohl im Light als auch im Dark Mode funktionieren. Dies gewährleistet nicht nur eine breitere Zugänglichkeit und Komfort für die Nutzer, sondern spricht auch die wachsende Gruppe an, die den Dunkelmodus aus verschiedenen Gründen bevorzugt – sei es aus ästhetischen Gründen, zur Schonung der Augen oder zur Energieersparnis auf OLED-Displays​​. Dazu später mehr.

Kopf & Hand & Webdesign im Dark Mode

Wir, also Kopf & Hand, können den Dark Mode flexibel oder individuell einstellbar (wie auf unserer Website) integrieren. Eine Website primär im Dunkelmodus zu entwickeln kann ebenfalls Sinn ergeben und ist selbstverständlich überhaupt kein Problem. Generell gilt bei uns „Geht nicht, gibt’s nicht! Wir finden immer eine Lösung!“ Ohne eine gute User Experience (UX-Design) sollte heutzutage keine Website mehr erstellt werden (unsere Meinung, andere sehen das offensichtlich anders). Eine Website muss bestimmte Voraussetzungen erfüllen, zu dem Thema findest du hier einen Artikel von mir.

Dark Mode in 2024 in Kombination mit Responsive Design, Webdesign, Webentwicklung
Eine Website lässt sich im Dark- und Light Mode entwickeln.

Was für den Dunkelmodus spricht

Gesundheitliche Vorteile

Immer wieder wird beschrieben, dass der Dark Mode gesundheitliche Vorteile bieten kann, insbesondere in dunklen Umgebungen, wo er die Augen schonen soll. Allerdings finden einige Menschen mit Hornhautkrümmung es schwieriger, Texte so zu lesen. Daher ist die beste Möglichkeit, Nutzern die Wahl zwischen heller und dunkler Einstellung zu lassen, um eine optimale User Experience zu gewährleisten​​.

Ein Plus für die Barrierefreiheit

Ein oft übersehener, aber wichtiger Aspekt des Dark Mode ist sein Beitrag zur Barrierefreiheit im Webdesign. Für viele Nutzer, insbesondere für solche mit visuellen Beeinträchtigungen wie Lichtempfindlichkeit oder bestimmten Formen der Farbenblindheit, kann der dunkle Modus eine deutlich angenehmere und zugänglichere Nutzererfahrung bieten. Durch die Reduzierung von Blendung und Kontrast ermöglicht der Dark Mode diesen Nutzern, Inhalte länger und komfortabler zu betrachten, ohne dabei die Augen zu überanstrengen. Dies unterstreicht die Bedeutung eines Designs, das nicht nur ästhetisch ansprechend, sondern auch inklusiv ist.

Responsive Design

In der heutigen schnelllebigen digitalen Welt ist Responsive Design kein Luxus mehr, sondern eine Notwendigkeit. Eine Website muss sich nahtlos an verschiedene Bildschirmgrößen und -arten anpassen können. Der Dark Mode kann hier eine zentrale Rolle spielen. Mit einer individuellen Website, mit allen Anforderungen plus manuellen oder automatischen Dunkelmodus setzt du ein Statement. Deine Zielgruppe wird es dir danken, da die dunkle Ansicht oft bevorzugt wird. Außerdem hast du noch die Chance, mit der Integration positiv aufzufallen, modern, professionell und zukunftsorientiert zu wirken.

Responsive Design von Kopf & Hand Kreativ- und Werbeagentur
Responsive Webdesign & Dark Mode sind eine unschlagbare Kombination!

Energieersparnis und Umweltschutz

Ein weiterer Vorteil soll die Energieeffizienz sein. Besonders bei modernen Geräten mit OLED-Displays kann der Dark Mode den Akkuverbrauch reduzieren und somit auch die Umwelt schonen​​. Die Range liegt hier bei einer Reduktion des Energieverbrauchs von 15 bis 36 % bei OLED-Displays in Kombination mit dem Dark Mode. Was er alleine ausmacht, ist schwierig zu sagen, da Nutzer nicht in allen Anwendungen den Dunkelmodus einstellen müssen oder können.

Markenidentität

Farben und Design spielen eine entscheidende Rolle bei der Vermittlung von Markenwerten und -persönlichkeiten (Stichwort CD und CI). Der Dunkelmodus bietet hier eine Gelegenheit, diese Aspekte in einem neuen Licht zu präsentieren, im wahrsten Sinne des Wortes. Er ermöglicht es Marken, ihre visuelle Identität zu stärken und sich von der Konkurrenz abzuheben. Eine gut durchdachte Dark Mode-Implementierung kann dabei helfen, Markenattribute wie Eleganz, Modernität oder Technologieaffinität zu betonen. Darüber hinaus bietet der er die Möglichkeit, Elemente wie Logos und Schlüsselelemente in einem kontrastreichen und augenfreundlichen Umfeld hervorzuheben, was zu einer stärkeren Markenbindung und Wiedererkennung führen kann.

Aussicht & Chancen

Ich möchte hier nochmal betonen, dass die Implementierung kein Trend ist! Wir integrieren den Dunkelmodus gern in dein Projekt. Eine Website muss mehr als nur „gut aussehen“ (diese Aussage von Profis ist eine Redflag für mich, denn dies ist eine subjektive Einschätzung, ohne die Zielgruppe einzubeziehen). Eine Website muss bestimmte Merkmale erfüllen, und sollte weitere einbeziehen – hier kann auch der Dark Mode eine Rolle spielen, um ein optimales Nutzererlebnis zu gewährleisten. Zukünftig wird diese Integration immer wichtiger, da immer weniger Menschen stationäre Geräte nutzen.

Mein Fazit

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Dark Mode ein wesentlicher Bestandteil des modernen Webdesigns ist. Er bietet nicht nur ästhetische Vorteile, sondern trägt auch zur Gesundheit der Nutzer bei, spart Energie und unterstützt ein responsives Design. Uns ist wichtig, immer nach neuesten Standards zu arbeiten und zukunftsfähige und konkurrenzfähige Websites zu erstellen (das gilt selbstverständlich für alle unsere Leistungen).  Wir kreieren Websites, die sowohl optisch ein Highlight als auch funktional und benutzerfreundlich sind.

Zu betonen ist trotzdem, dass die Studienlage mau erscheint. Es ist schwierig, Primärquellen zu finden. Somit kann ich nicht sagen, unter welchen Bedingungen und wo die Studien durchgeführt wurden. Ich bin dennoch der Meinung, dass die Zahlen einen klaren Trend anzeigen, auch wenn die Studienlage besser nicht als repräsentativ darstellen möchte. Außerdem möchte ich transparent darauf hinweisen, dass mit ChatGPT 4 bei der Recherche und Erstellung dieses Beitrags assistierte.

Wir freuen uns darauf, auch eure Website in ein neues Licht zu rücken, sei es hell oder dunkel!

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Über den Autor

Anne Sophie Büsch

Anne Sophie Büsch

Hello, it's me - Anne, der Kopf der Agentur. Ich bin studierte Betriebswirtin (B. A.) und Wirtschaftspsychologin (M. Sc.) mit Schwerpunkt Marketing. Seit 2015 bin ich in verschiedenen Marketingbereichen in unterschiedlichen Branchen tätig. Meine Berufserfahrung lehrte mich, die Theorie in der Praxis anzuwenden und zielführend einzusetzen.

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